Willkommen im T-Systems Blog zum Cloud Computing. Hier diskutieren Experten den Einsatz der Technologie in der Unternehmenswelt. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und laden Sie herzlich zur Teilnahme ein!
Die Korken knallen, das Konfetti fliegt: Herzlichen Glückwunsch zur Geburt von PSR J2007+2722! Nein, es handelt sich nicht um den Nachwuchs eines Hollywoodstars, sondern um den jüngsten Sproß* des Universums. Er lebt in einer Entfernung von ungefähr 17.000 Lichtjahren – und ist ein Neutronenstern im Sternbild Vulpecula (Füchschen). Wir freuen uns mit den Entdeckern Daniel Gebhardt, Chris und Helen Colvin. Die “Eltern” und der neu gefundene Stern sind wohlauf.
Die Entdeckung feiern wir, weil sich weltweit Rechenspender an der Forschung beteiligt haben – wie beim seligen SETI@home. Außerirdische Intelligenz haben wir ja bekanntlich noch nicht gefunden – und auch auf der Erde suchen wir mitunter noch …
Schlagworte: cloud computing, Distirbuted-Computing, Einstein@home
Neulich sah ich die versammelten Bosse der IT-Firmen mit hochgekrempelten Anzughosen barfuß durch den Strand schreiten. Sie hielten illuster aussehende Cocktails in ihren Händen, prosteten sich gediegen zu, begaben sich zu den Liegestühlen in der Sonne. Das Meer plätscherte freundlich marineblau an den Strand und der Himmel schien azurblau (also paradoxerweise weitgehend wolkenlos) auf die Großen der IT-Welt herab. Sie entpackten ihre ipads und protzten mit ihren Geschäftszahlen. Nach dem Grund gefragt, antworteten sie unisono: “He, you know: It´s the Cloud”.
Cloud Computing kann einfach alles – beispielsweise Bilder auf Tassen zaubern. Sogar mit thermochromem Untergrund. Und weil sowas nicht nur mit Tassen geht, sondern auch mit T-Shirts, erklären wir das Zeitalter der individualisierten Standardisierung für eröffnet.
Ah, wir fühlen uns an den alten Zenon von Elea erinnert oder den berühmten Kreter Epimenides, die Meister des Paradoxons. Die Cloud verschmilzt die Antipoden Standardisierung und Individualisierung aufs Feinsinnigste. Aber Individualität entsteht ja bekanntermaßen insbesondere dann oder besser: ist das logische Folgeprodukt, wenn man verschiedene Standards miteinander verknüpfen muss. Weil ja jeder sein eigenes Ding zum Standard erklärt.
Eigentlich soll man ja Urlaub und Cloud nicht in einem Satz nennen. Denn Cloud steht auch für Regen, und wer möchte schon Regen im Urlaub? Dabei bieten sich die Wetterportale aus der Cloud/dem Web geradezu an, um diejenigen Bekannten zu entlarven, die seit den Siebzigern Postkarten mit „Wir haben nur tollen Sonnenschein“ schreiben. Heute hat man mit wenigen Klicks die Möglichkeit, sich über einen Regenschauer egal wo auf dieser Erde, zumindest aber an Orten von Postkartenschreibern, zu informieren.
Schlagworte: cloud computing, Mitarbeiter, Netzabdeckung, NIST
Wer erinnert sich noch an den Film Wargames? Wer jetzt den Finger hebt, outet sich als Digital Immigrant. Immerhin konnte Matthew Broderick auch schon 1983 über sein Telefon weit entfernte Rechner im US-Verteidgungsministerium anzapfen. Zum Glück ließ sich der Rechner damals auf ein Spielchen ein …
Cloud Computing braucht eine neue (vielleicht auch nur eine etwas andere) Form von IT-Sicherheit. Zu einem solchen Resultat kamen wir schon öfter bei einigen unserer Blog-Beiträge. Wie diese dann wirklich aussieht, das diskutiere ich oft und gerne mit meinem Blog-Mitstreiter Eberhard von Faber.
Schlagworte: cloud computing, DoS, Security